Muffleines à la Tonkabohne!

Madeleines in Muffinförmchen

Da sagte ich noch: „Ne, wir können keine Madeleines machen, wir haben doch dafür nicht die schönen Förmchen, die wie Jacobsmuscheln aussehen“. 

Doch im selben Moment wurde mir auch bewusst, dass das völliger Quatsch ist und auch kein Grund die Madeleine-Idee abzuschieben.

Natürlich können wir Madeleines machen, die sehen nur nicht so aus. Na ja, halt eher wie Muffins!

Damit waren die Kinder auch gleich einverstanden, wenn auch erst einmal abwartend. 
Wir haben uns dann für das Tonkabohne-Rezept entschieden – aber ganz ehrlich? Wir hatten keine und deswegen musste das Mark der Vanilleschote herhalten und weil unser Obstkorb noch nicht mal Limonen vorweisen konnte habe ich mir das köstliche Lemon Jelly aus dem  Kühlschrank geliehen. 
Wahrscheinlich könnte nur Marcel Proust den wahren Unterschied erkennen. Der Gute hat ja in seinem Buch:  Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, mehrere Zeilen der Madeleines gewidmet. 
Das Kleingebäck stammt ursprünglich aus Commercy und da gehören eigentlich Rum, Zitronenschale und Natron rein. 
Das aber machen wir natürlich nicht, denn wir haben ja sowieso nicht die richtigen Förmchen und überhaupt machen wir ja auch „Muffleines“.
So, und noch kurz zur Tonkabohne: Diese ist ein mandelförmiger Samen aus dem Tonkabaum, der im nördlichen Südamerika und in der südlichen Karibik wächst und zum Beispiel bei http://www.zauberdergewuerze.de zu kaufen gibt. 
Aber das wichtigste, sie ist der Vanilleschote vom Aroma her, sehr ähnlich und deswegen haben die „Muffleines“ auch allen sehr gut geschmeckt!
Aber hier nun endlich das Rezept. – natürlich etwas aufbereitet, weil ich es im Blogger mit den Bildern nicht so schön anordnen kann, wie auf meinem  Grafik-Programm!
Viel Spass beim nach backen!
Muffleines Rezept für Madeleines in Muffinform

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